Herzlich Willkommen,

ich freue mich über Ihr Interesse an unserem Verband mit zurzeit 25 Mitgliedsvereinen, rund 940 aktiven Musikerinnen und Musikern und ca. 2.000 passiven Mitgliedern. Diese Website soll Ihnen einen ersten Überblick geben über unsere Aufgaben und Serviceleistungen.

Viel Spaß und Vergnügen beim Surfen auf unserer Homepage wünscht Ihnen

Achim Hallerbach (Kreisvorsitzender)

Aktuelles

Der Vorstand wurde in der JHV komplettiert (v.l.n.r.): Geschäftsführerin Melanie Gödtner, stv. Vorsitzender Andreas Dasbach, Finanzleiterin Sabrina Müller, Jugendleiterin Ilona Müller, Musikleiter Andreas Weller und Vorsitzender Achim Hallerbach.

Jahreshauptversammlung 2018

Kreis Neuwied – Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Kreismusikverbandes Neuwied wurde eine neue Kreisjugendleiterin bestimmt. Ilona Müller aus dem Spielmannszug Rot-Weiß Fernthal e.V. wurde einstimmig in die Position gewählt. Sie übernimmt damit nach einjähriger Vakanz die wichtige Schnittstelle zu den Jugendleitungen in den Musikvereinen und Spielmannszügen. Sie wird alle Musikvereine und Spielmannszüge persönlich ansprechen und zu neuen Angeboten einladen.

Der Vorsitzende des Kreismusikverbandes Neuwied, Achim Hallerbach, begrüßte im Vereinsheim des Modernen Fanfarenzugs Irlich die zahlreichen Delegierten der Mitgliedsvereine. Bevor es in die Tagesordnung ging, begeisterte der Irlicher Nachwuchs „Die Funky Kids“, unter der musikalischen Leitung des 1.Vorsitzenden Carsten von der Lippe, die Teilnehmer.

Im Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende Achim Hallerbach das vergangene Jahr Revue passieren. Neben der Durchführung zahlreicher Ehrungen in den Vereinen, Lehrgängen und Seminaren, dankte er dem Blasorchester Maischeid & Stebach für die Durchführung des Kreismusikfestes. „Ein sehr gelungenes Fest, Top-Programm mit einer hochmotivierten Mannschaft, boten in Stebach drei Tage Musik pur,“ lobte Hallerbach den ausrichtenden Verein.

Auch die Kooperation stand im letzten Jahr im Mittelpunkt. So boten gemeinsam die Kreismusikverbände Altenkirchen und Neuwied eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sparkassen-Versicherung“ an. Die Resonanz war sehr gut, daher solle die Kooperation mit dem Nachbarverband intensiviert werden, betonte der Kreisvorsitzende.

Die „Verwaltungsaufgaben“ in den Vereinen werden immer mehr. Die Meldung zur Künstlersozialkasse, GEMA, Steuermeldung, die regelmäßige Einsichtnahme in die Führungszeugnisse im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes u.v.m., sind permanente Pflichtaufgaben, die von ehrenamtlichen Vorständen zu schultern seien. „Sollte die Bürokratisierung für die Vereine in den nächsten Jahren zunehmen, dann werden wir kaum noch Menschen finden, die sich diese Aufgaben aus `Spaß an der Freude´ auf ihre Schultern laden,“ befürchtet Achim Hallerbach. Dennoch sehe sich der Kreismusikverband als Dienstleister für seine Mitgliedsvereine und bot auch weiterhin Unterstützung an.

Der demografische Wandel und die ständig reduzierten Fördermittel machen auch den Musikvereinen und Spielleutevereinigungen das Leben deutlich schwerer. Immer mehr Vereine seien irgendwann nicht mehr spielfähig. „Durch die Verdichtung des Lebensalltages spüren auch wir Laienmusikverbände in zunehmendem Maße einen Rückgang der ehrenamtlich Tätigen. Dies wird durch gekürzte Förderungen und fehlende Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements verstärkt“,  bedauert Kreisvorsitzender Achim Hallerbach.

Das Laienmusizieren bilde eine der tragenden Säulen des Musiklebens. Mit seinen verschiedenen Vereinen und Gruppierungen trage die Laienmusik in erheblichem Maße zur Vitalität des Musiklebens bei und zur Vielfalt der Heimat. Insbesondere im ländlich geprägten Landkreis Neuwied und in ganz Rheinland-Pfalz sei die Laienmusik sozialer Klebstoff, ein Standortfaktor für Familien- und Sozialbünde sowie Motor des Ehrenamts, ist sich die Mitgliederversammlung einig.

Die Musikvereine und Spielleutevereinigungen übernehmen dabei zahlreiche wichtige Aufgaben für die Gesellschaft. Zentrale Punkte sind das frühe Heranführen an die musikalische Bildung sowie die Fort- und Weiterbildung sowie die Jugendarbeit in einer großen Bandbreite und Vielfalt. Seit mehr als 20 Jahren wurden die Zuschüsse des Landes für die Musikverbände nicht mehr erhöht. „Wir fordern eine gerechte und faire Anpassung der Landeszuschüsse, um die Handlungsfähigkeit der Musikvereine und der Verbände aufrechterhalten zu können, insbesondere für die Förderung von Aus- und Weiterbildungslehrgängen für Kinder und Jugendliche“, unterstreicht der Kreisvorsitzende Achim Hallerbach.

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„Führen – Fordern – Fördern“ / Aus- und Fortbildung in den Vereinen

Kreis Neuwied – Ausbildungs- und Lehrgangsmaßnahmen des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz standen im Mittelpunkt der Vorsitzendenkonferenz des Kreismusikverbandes Neuwied. Kreisvorsitzender Achim Hallerbach konnte hierzu den stellvertretenden Landesmusikdirektor für die Region Koblenz, Thomas Wagner, als Referenten begrüßen, der neben dem musikalischen Jahresprogramm auch einen Exkurs in Führungskompetenz und Mitgliedermotivation unternahm.

Ein umfangreiches Ausbildungs- und Lehrgangsprogramm des Landesmusikverbandes präsentierte Thomas Wagner den Vorsitzenden und musikalischen Leitern der Musikvereine und Spielmannszüge im Kreismusikverband Neuwied. „Besondere musikalische Workshops, D und C-Lehrgänge bis hin zur Dirigentenprüfung werden auch in den nächsten Monaten umfangreich angeboten, regional verteilt und sinnvoll miteinander vernetzt,“ so der stellvertretende Landesmusikdirektor. Ziel ist es, möglichst viele interessierte Musikerinnen und Musiker an die Qualifizierungsmaßnahmen heranzuführen. Jeder Musikverein und Spielmannszug sollte einen eigenen Fahrplan zur individuellen Förderung im musikalischen Bereich erstellen. „Neben der Instrumentalausbildung ist ein wichtiges Ausbildungselement die Hörbildung. Wer ein gutes musikalisches Gehör entwickelt, musiziert besser und lernt auch leichter. Ein besseres Spielen bedeutet mehr Spaß und noch bessere Musik,“ betonte Thomas Wagner.

Oben drauf gab es dann noch einen komprimierten Managementkurs unter dem Motto „Führen – Fordern - Fördern“. Wie können Disziplin und Verlässlichkeit ohne besonderen Druck oder Maßregelungen durchgesetzt werden? Pünktlicher Probenbeginn, damit die Probezeit auch effizient genutzt werden kann? Praktische Tipps und Erfahrungswerte vermittelte Thomas Wagner. Und auch die Eigenreflektion ist ein Bestandteil der Vereinsführung. Wie zufrieden ist der Verein mit dem Dirigenten, dem Vorstand und den Musikern als Gemeinschaft? Alarmsignale für Fehlentwicklungen sollten frühzeitig erkannt werden, um gegensteuern zu können.

„Eine insgesamt thematisch gelungene Vorsitzendenkonferenz mit einem Referenten, der sein Ehrenamt des Landesmusikdirektors liebt und lebt,“ konstatierte Vorsitzender Achim Hallerbach. „Wiederholung erwünscht,“ so die einhellige Meinung der Teilnehmer.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Dasbach warb für das bevorstehende Kreismusikfest am Samstag, den 15. Oktober 2016 im Forum in Windhagen. Ausrichter ist in diesem Jahr der Musikverein Harmonie Windhagen, der gleichzeitig sein 40-jähriges Vereinsjubiläum feiert. Ebenfalls werde auch das Kreisjugendblasorchester wieder eine musikalische Plattform erhalten und sich im würdigen Rahmen präsentieren.

 

Das musikalische Lehrgangsprogramm des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz und einen Crashkurs zum Thema „Führen – Fordern – Fördern“, präsentierte (v.r.n.l.) der stellvertretende Landesmusikdirektor des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz, Thomas Wagner, der stellvertretende Kreisvorsitzende Andreas Dasbach, Kreisvorsitzender Achim Hallerbach, Kreisjugendleiterinnen Stephanie Buhr und Sabrina Müller, sowie Vorstandsmitglied Karl-Heinz Müller.

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