Aktuelles

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Musikverein Burglahr ehrt langjährige Mitglieder

Auch in diesem Jahr ehrte der Musikverein „Alte Kameraden“ Burglahr langjährig aktive Musiker in einem besonderen und würdigen Rahmen. Achim Fischer erhielt für 40-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft im Musikverein den Landesehrenbrief des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz mit Ehrennadel in Gold.

Der Vorsitzende des Kreismusikverbandes Neuwied, Achim Hallerbach, würdigte das Engagement von Achim Fischer. „Jemand, der seit vier Jahrzehnten viele Höhen und Tiefen seines Heimatvereins durchlebt und mitgetragen hat, der zeugt von einer ganz tiefen und innigen Verbundenheit zur Heimat und zum Verein“, so Achim Hallerbach.

Mit zwölf Jahren startete Fischer seine musikalische Ausbildung, lernte Trompete, die er bis heute noch spielt. Ebenfalls ist er als Beisitzer im Vereinsvorstand tätig. „Du hast diese hohe Auszeichnung des Landesmusikverbandes wirklich verdient“, so Hallerbach.

Für 30 Jahre aktives Musizieren erhielt der Trompeter Karsten Letschert die goldene Ehrennadel des Landesmusikverbandes. Er ist ebenfalls im Vorstand aktiv. 

Florian Reusch ist seit zehn Jahren aktiver Musiker, spielt Keyboard, und wurde mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Er kümmert sich im Verein um die Jugendarbeit.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel gratulierte den ausgezeichneten Musikern und dankte dem Musikverein für das engagierte Mitwirken der Kultur- und Brauchtumspflege. „Ihr würdet uns sehr fehlen, wenn eines Tages die Spielfähigkeit nicht mehr gegeben wäre.“ Deshalb warb er für Nachwuchsmusikerinnnen und –musiker für die „Alten Kameraden“. „Die Mädels und Jungs sind jung, top fit und musikalisch hervorragend“, so Erwin Rüddel.

„Alte Kameraden“-Chef Adi Krumscheid gratulierte den geehrten Musikern und warb um aktive Unterstützung bei der künftigen Arbeit. „Bei gesellschaftlichen und kulturellen Anlässen gehört unser Musikverein dazu. Hier wollen wir bleiben und deshalb brauchen wir jede helfende und musizierende Hand, “ betonte Adi Krumscheid.

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Kreismusikverband Neuwied führt neue Software für Mitgliedsvereine ein

Kreis Neuwied – „Wir sehen uns als Dienstleister für unsere Mitgliedsvereine. Deshalb versuchen wir unsere Vorstände von der administrativen Arbeit nach Möglichkeit zu entlasten“, so der stellvertretende Vorsitzende des Kreismusikverbandes Neuwied, Andreas Dasbach, anlässlich einer Informationsschulung der Vereinsvorstände.

Hintergrund ist die Einführung eines neuen landesweiten Meldeprogrammes seitens des Landesmusikverbandes Rheinland-Pfalz zu Beginn des kommenden Jahres. Hermann-Josef Esser, Vize-Präsident des Landesmusikverbandes, brachte während der rund zweistündigen Veranstaltung den Teilnehmern den Aufbau und die Struktur der neuen Software näher. Ebenso wurde die Bedienung des Programms anhand von Beispielen verdeutlicht. Esser ging dabei immer wieder auf die individuellen Fragen der Vereine ein. Die Teilnehmer waren sich einig, dass mit dieser online-basierten Software eine leicht bedienbare und kostengünstige Alternative angeboten wird.

Die Einführung einer neuen Meldesoftware wurde notwendig, weil der Anbieter der bisherigen Software Meldungen über ältere Versionen seiner Software nicht mehr ohne weiteres zulässt und die Nutzung nur noch mit erheblichen Kosten ermöglicht. Daraufhin entschied sich der Landesmusikverband für die Entwicklung einer eigenen Software-Lösung.

„Unsere Vereinsvorstände müssen immer mehr Aufgaben, Pflichten und Verantwortung übernehmen. Mit derartigen Instrumenten können wir die Arbeit vereinfachen. Der Kreismusikverband bietet Service und Unterstützung für die Musikvereine im Kreis Neuwied“, so Andreas Dasbach abschließend. 

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Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf feierte 60 Jahre

Mit einem grandiosen Festwochenende feierte der Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf e.V. sein 60-jähriges Bestehen in der Turnhalle in Leutesdorf. Im Mittelpunkt des Samstags stand ein großartiges Konzert des Musikvereins. „Beim Konzert standen die Leute auf den Stühlen, es war eine Wahnsinnsstimmung, so viel Lob haben wir für unsere Arbeit noch nie erhalten“, zeigte sich Pascal Berger begeistert. Und diese Wahnsinnsstimmung riss auch nicht ab, als nach dem offiziellen Festakt mit Konzert und Ehrungen die „Oberkrainer Zipfelklatschern“ kräftig einheizten.

Der Sonntagmorgen begann mit einem Festhochamt in der Pfarrkirche St. Laurentius. Musikalisch gestalteten die Freunde des Musikvereins Sayn die Eucharistiefeier im Gedenken an die verstorbenen Mitglieder mit. Von dort aus folgte eine Prozession, voran mit dem befreundeten Spielmannszug aus Wertherbruch aus der Nähe von Bocholt-Wesel. Mit einem großen Frühschoppen, bei welchem neben den musikalischen Freunden aus Sayn und Wertherbruch auch der Moderne Fanfarenzug Irlich und die holländische Blaskapelle „Beeijein vour de geein“, mitwirkten, stieg die Stimmung erneut mit einem bunten Mix aus Schlagern, Märschen, Party- und internationalen Hits.

Der Bad Hönninger Verbandsbürgermeister Michael Mahlert gratulierte dem Verein als überregional bekanntes Aushängeschild der Verbandsgemeinde Bad Hönningen und machte sein Versprechen wahr, als inaktives Neumitglied den Verein in Zukunft zu unterstützen. Er hob die besondere Bedeutung der Leutesdorfer Musiker hervor und lobte die engagierte Vereinsarbeit.

Achim Hallerbach gratulierte gleich in doppelter Funktion, einmal als erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied, aber auch als Vorsitzender des Kreismusikverbands: „Ihr seid zwar noch kein Mitglied, aber Ihr leistet eine große und wertvolle Jugendarbeit. Hierzu kann ich nur gratulieren. Vielleicht kann der Kreismusikverband Euch zukünftig bei verschiedenen Aufgaben unterstützen“. Pascal Berger versprach daraufhin, mit seinem Vorstand über einen Beitritt zum Kreismusikverband zu beraten. Auch von der Bühne, auf der gerade der Moderne Fanfarenzug Irlich spielte, kam die Bestätigung, dass man in ernsthaften Überlegungen für eine Mitgliedschaft sei. Hallerbach: „Die Leutesdorfer wissen die Feste zu feiern, ob Musikfest, Winzerfest oder Kirmes, mit dem heutigen Jubiläumsfest wurde eine tolle Stimmung erzeugt und viele schöne, lustige Erinnerungen bleiben von diesem Festwochenende.“

Mahlert und Hallerbach hoben in ihren Grußworten die engagierte Kinder- und Jugendarbeit aller Vereine hervor: „Hier werden Teamgeist, soziale Kompetenzen, Werte und Tugenden vermittelt, die eine wertvolle Grundlage für das weitere Leben darstellen.“ Auch wenn die Verantwortlichkeiten auf Vorstände immer breiter ausgelegt würden und die Belastungen steigen, so mache die nachhaltige Arbeit sehr viel Freude und bringe reichhaltige Früchte.

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